
Im Rahmen der Ballnächte haben wir Tombolas angeboten, die mit sehr kreativen Preisen bestückt waren. Viele Königsteiner Persönlichkeiten haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt und mit uns gemeinsam Preise zur Verfügung gestellt, die es so nirgendwo zu gewinnen und schon gar nicht zu kaufen gibt.
Herzlichen Dank an alle, die dabei mitgewirkt haben!
Nachfolgend ein paar Beispiele:
"Rathaus meets Gasthaus", so stand es am Samstag, 24. November 2007, auf einer Tafel im Königsteiner Restaurant Wilmenrod und genau so war es auch. Einer der Hauptpreise bei der Ballnacht war ein privates Essen bei und von Bürgermeister Leonhard Helm. An zwei Glückliche sollte dieser Gewinn gehen.
Und wie der Zufall so spielt, war einer der Gewinner dieses Tombolapreises Ballgast Erwin Kaliski, der Besitzer des Wilmenrods (das es jetzt leider nicht mehr gibt).
Noch am Ballabend setzten sich die beiden Herren zusammen und schmiedeten einen ganz neuen Plan: Das Bürgermeister-Dinner sollte nicht bei Leo Helm zuhause, sondern im Wilmenrod stattfinden. Dort könnten noch sehr viel mehr Gourmets in den Genuss der "Leo-Küche" kommen und überdies wollte man einen ordentlichen Betrag der Einnahmen des Abends für einen guten Zweck spenden.
Und diesbezüglich traf König Zufall zum zweiten Mal genau den Richtigen, denn der andere Tombola-Gewinner war Adolf Eschenbach, Ehemann der 1. Vorsitzenden des Vereins "Bürger helfen Bürgern", Helga Eschenbach. Genau diese Organisation war einer der begünstigten Vereine der Ballnacht 2007. So war der gute Zweck schnell gefunden – "Bürger helfen Bürgern" sollten Teile der Einnahmen der Bürgermeister-Kochkunst im Wilmenrod erhalten.
Ja, wir wissen – das hört sich schon fast nicht mehr nach Zufall an. Aber wir schwören – es war genau so!
So fanden sich an diesem Samstag gut 30 Gäste im Wilmenrod ein, die sich mal vom Bürgermeister persönlich bekochen lassen wollten – und sie wurden nicht enttäuscht.
"Bethmännchen backen mit Herrn von Bethmann im Café Kreiner" –so lautete einer der Hauptpreise, die es bei der Tombola der "Königsteiner Ballnacht" im Oktober vergangenen Jahres zu gewinnen gab. Am Freitagabend konnte dieser Gewinn eingelöst werden, denn an diesem Tag stellte Paul Kiefer vom Café Kreiner seine Räumlichkeiten, inklusive Backstube, und Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann sich selbst für gute Sache zur Verfügung. Ausnahmslos alle Gewinner lösten ihren Preis ein und erlebten einen bereichernden Abend, der sich als genauso produktiv wie informativ entpuppte.
Zehn Gutscheine à zwei Personen wurden vom Verein "Königsteiner Gala" bei der Ballnacht verlost, sodass mindestens 20 Personen erwartet wurden. Erfreulicherweise brachten einige Paare auch noch ihre Kinder mit und somit konnte eine fröhliche Runde bestehend aus Großen und Kleinen in die Kunst des "richtigen" Bethmännchen-Backens eingeweiht werden. Wie das Marzipan-Gebäck überhaupt zu seinem Namen kam, erläuterte zu Beginn des kurzweiligen Abends der Fortfahre der Namensgeber, Alexander Freiherr von Bethmann.
Paul Kiefer stellte dann kurz dar, was die Besucher erwartet: nämlich das möglichst perfekte Rollen der bereits vorgefertigten Teig-Teilstückchen und deren Bestückung mit jeweils drei mit Eiweiß überzogenen Mandelhälften.
Nun ging es in der Kreiner-Küche ans Werk und alle waren mit Begeisterung dabei. Alle Teilnehmer bekamen ihr eigenes Backblech. Und damit man auch im Nachhinein sehen kann, welche Bethmännchen von wem gefertigt wurden, wurde das Backpapier, auf dem das vorbereitete Gebäck nun zunächst über Nacht ruhen musste, mit den jeweiligen Namen versehen. Am nächsten Tag wurde es nicht gebacken, sondern "gebrannt" und konnte dann von den Bethmännchen-Bäckern abgeholt werden.
Nach der eigenen Handarbeit stand eine Führung in das Allerheiligste des Kult-Cafés an: die Backstube wurde besichtigt. Paul Kiefer hatte alle Räumlichkeiten für seine Gäste geöffnet und erklärte auf Nachfrage jede einzelne seiner zahlreichen Maschinen und Gerätschaften. "Wie wird der Baumkuchen gemacht?", "Was hat es mit den Osterhasen-Formen auf sich?", "Wie werden diese wunderbaren Dekorationen hergestellt?", "Wie funktioniert die Pralinen-Straße?" Auf alle Fragen ging Kiefer freundlich und geduldig ein, ja, er hatte sogar selbst richtig Spaß daran, sein Geschäft - und hier vor allem das "Back-Office" – näher vorstellen zu können.
Und er hatte auch nichts dagegen, dass man mal hier und da naschen durfte. Aber mal unter uns: einfach jeder hätte gar nicht anders können, als hier und da zum Langfinger zu werden, angesichts dieser Leckereien, die einem da in jeder Ecke verführerisch entgegen blickten. Sie werden es sicher nicht glauben, aber es ist dennoch so: Diese Köstlichkeiten können wirklich sprechen. Denn sie sagten ständig: "Trau dich - probier' mich!" Ja, soll man denn dann unhöflich sein? Nein, das waren die Tombola-Gewinner dann nicht...
Das "Restaurant Villa Borgnis im Kurhaus", in Königstein nur "das Kurhaus" genannt, hat wahrlich eine große Küche, denn in den diversen Gesellschaftsräumen des Hauses können zusammen bis zu 200 Personen Platz finden und die wollen ja auch verköstigt werden. Meterlange Edelstahl-Arbeitsflächen, dutzende Töpfe, Pfannen und Absetzbleche, Riesen-Konvektomat, "Salamander" und beheizter Pass lassen die normalsterbliche Hausfrau vor Neid erblassen und jegliche Angst vor großen Zubereitungsmengen verfliegen.
Diese Küche nutzten kürzlich nun 12 Tombola-Gewinner der "Königstener Gala-Ballnacht", um zusammen mit dem Hausherrn Carsten Brauns ein raffiniertes winterliches 3-Gänge-Menü zu kochen und anschließend gemeinsam zu genießen.
Große Küche bedeutet aber auch die hohe Kunst der Zubereitung, der Zusammenstellung und der Präsentation auf dem Teller. Und da kann man von Carsten Brauns, der schon im "Schwarzen Bock" in Wiesbaden, als Küchenchef im "Arabella Grandhotel" und als Küchendirektor im "Maritim Messehotel", beide in Frankfurt, gearbeitet hat, wirklich viel lernen.
Die Herstellung eines Parmesankörbchens ist auf einmal ganz einfach - gewusst wie. Mit etwas Übung klappt auch das "Bardieren" eines Fasanenbrüstchens prima und die Herstellung eines "Champagnerkrautköpfchens" lernten die Gäste auch noch. Man braucht dazu nämlich nur eine mittelgroße Schöpfkelle, ein gegartes Wirsingkohlblatt und das eben erwähnte Champagner-Sauerkraut.
Und wenn man sich dann auch noch Gedanken über eine stimmige Telleraufteilung macht, dann hat der gemeine Hausmann und die normale Hausfrau Chancen, der Familie und den Gästen zuhause gegenüber mal richtig auftrumpfen zu können.
Es zeigte sich also im Verlauf des Abends, dass "gut kochen können" viel Arbeit und Überlegung bedeutet, das Ergebnis diese Mühe aber letztendlich belohnt wird und man es schmeckt. Dafür einen herzlichen Dank an Carsten Brauns.
Nadine Reichel löste zusammen mit Ihrem Ehemann Henning Reichel, Direktor des Falkenstein Grand Kempinski, den gewonnenen "Königsteiner Gala-Gutschein" zu einer persönlich geführten Motorradtour ein. Bernd Zierlein und Helmut Gress hatten eine interessante Fahrt durch den Taunus, zu Schloss Braunfels und entlang der Lahn bis Nassau, ausgearbeitet. Bei sonnigem Wetter war es eine wunderschöne Ausfahrt auf durchweg kleinen, kurvenreichen Straßen, die auch Gelegenheit gab, die Natur zu genießen.
Der folgende Text wurde uns freundlicherweise vom Kronberger Boten überlassen, der über diese Veranstaltung berichtete. Die Fotos wurden uns von Claudia Opsomér zur Verfügung gestellt.
"Der Albatros" feuert die Kinder der Viktoria-Schule an
Wie immer kurz vor den Sommerferien konnten die Kronberger Schüler auch in diesem Jahr ihre sportlichen Leistungen bei den Bundesjugendspielen unter Beweis stellen. Doch für die Kinder der Viktoria-Schule machte der Besuch eines ganz besonderen Gastes den Wettkampf-Tag zu einem unvergesslichen Ereignis. Schwimmweltmeister und Olympiasieger Michael Groß kam und feuerte die knapp 200 Kinder auf dem Gelände des MTV an. Während er einen ganzen Stapel Autogrammkarten verteilte, gab es für die kleinen Fans ausreichend Gelegenheit, ihn zu seinen Erfolgen zu befragen.
"Wir haben uns sehr über die Zusage von Michael Groß gefreut", erklärte Claudia Opsomér, Schulleiterin der Viktoria-Schule, Schönberg, "wir mussten ihn auch gar nicht groß überreden". Denn sie habe ihn "gewonnen", erzählte sie verschmitzt: Sie hatte bei einem Benefiz-Ball - der Königsteiner Gala - im Oktober vergangenen Jahres Lose erstanden und einen Preis gewonnen: Eine Mountainbike-Tour auf den Feldberg mit Michael Groß! Es ist ja allgemein bekannt, dass sich der Weltklasse-Schwimmer neben dem normalen Schwimmtraining vor allem per Fahrrad fit hält, doch Claudia Opsomér konnte sich so gar nicht vorstellen, mit ihm auf den Feldberg zu radeln. "Spätestens am Fuchstanz hätte das Rote Kreuz für mich kommen müssen", lacht sie, "aber jetzt macht er mich auf diese Weise glücklich, ich muss nicht Fahrrad fahren und unsere Schulkinder dürfen ihn mal ganz aus der Nähe erleben". Aber nicht nur das Kommen des "Albatros" verstanden die Lehrer und kleinen Sportler als Highlight des Tages, sondern dass Michael Groß sich die Zeit genommen hat, obwohl er an diesem Tag eigentlich etwas ganz anderes zu feiern hatte: Seinen 45. Geburtstag!